Ober-Roden
Ober-Roden ist ein Stadtteil von Rödermark.
Die bis 1977 eigenständige Gemeinde Ober-Roden ist heute der größte der fünf Stadtteile. Durch die Suburbanisierung der 1960er- und 1970er-Jahre wurde Ober-Roden eine wichtige Wohngemeinde für Berufspendler.
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[Bearbeiten] Besonderheiten
In Ober-Roden befindet sich
- die Stadtbücherei
- die Kulturhalle Rödermark
- das Rathaus Ober-Roden
- die mächtige gotische Pfarrkirche St. Nazarius (im Volksmund auch „Rodgaudom“ genannt)
- die Gesamt- und Europaschule Oswald-von-Nell-Breuning-Schule
[Bearbeiten] Geschichte
- 786 wird das Kloster Rothaha in einer Schenkung erstmals erwähnt
- 790 der Besitz der Adelhard in "Villa Rothaha" umbenannt
- 815 sechs Hofreiten, zwanzig Huben, ein Wald und 38 Leibeigene in "Rodaha" umbenannt
- 1232 sichert sich Siegfried der III., Erzbischof von Mainz, Abkömmling des Geschlechts von Hainhausen-Eppstein, nach Aufhebung des Klosters Lorsch Besitz in Ober-Roden
- 1255 gelangen die Hanauer durch die Heirat Reinhard I. von Hanau mit Adelheid von Münzenberg in Besitzrechte in Ober-Roden
- 1331 treten zwei Adelsgeschlechter, Gottfried von Eppstein und Ulrich von Hanau, als Besitzer der Grundherrschaft Ober-Roden auf. Sie teilen das Dorf Ober-Roden
- 1425 verkaufte Gottfried III. von Schloß Eppstein Ober-Roden an Mainz
- 1438 verpfändet Kurmainz die Hälfte des Fleckens Ober-Roden an Hanau, aber
- 1478 löst Erzbischof Dieter das halbe Dorf von Philipp von Hanau wieder ein
- 1832 wird Ober-Roden in den Landratsbezirk Offenbach und
- 1852 in den Kreis Dieburg eingegliedert. Seit
- 1977 bildet Ober-Roden zusammen mit Urberach eine Verwaltungseinheit unter dem Namen Rödermark, jetzt wieder im Kreis Offenbach.
Neben dem Erzbischof von Mainz hatte das Hanauer Geschlecht Besitz und Rechte in Ober-Roden bis 1648. Bis zum Jahre 1803 blieb das Dorf kurmainzisch. Durch den Reichsdeputationshauptschluß am 15. Februar 1803 wurde Ober-Roden großherzoglich-hessische Gemeinde.
Bis 1977 gehörten die Ortsteile Messenhausen und Waldacker zur Gemeinde Ober-Roden
[Bearbeiten] Verkehr
Ober-Roden ist ein lokaler Knotenpunkt im Eisenbahn-Schienenverkehr. Von hier aus startet die S-Bahn-Linie S1 in Richtung Wiesbaden über Offenbach am Main, Frankfurt (Main) Hauptbahnhof tief und Frankfurt-Höchst.
[Bearbeiten] Weblinks
- Ober-Roden bei Google
- Ober-Roden bei Wikipedia
- Ober-Roden bei Yahoo
- Ober-Roden bei twitter
- Ober-Roden bei Facebook
- Bilder von Ober-Roden bei Google
- Bilder von Ober-Roden bei flickr
- Karte und Route bei MAP24
- Karte und Route bei Google
- Ober-Roden bei roedermark.de
[Bearbeiten] Karte