Rödermark

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'Eine junge Stadt im Grünen'

Rödermark ist eine Stadt im Landkreis Offenbach und wurde am 1.Januar 1977 aus den bis zu diesem Zeitpunkt selbständigen Gemeinden Ober-Roden und Urberach gegründet. Rödermark liegt südlich von Frankfurt/Main am Norden des Odenwalds. Mit ca. 27.500 Einwohnern und dem zweitgrößten Reserveflächenpotential für Wohnen innerhalb des Kreises Offenbach, ist es eine der aufstrebendsten Städte in der Region.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Fakten

[Bearbeiten] Stadtinfos

Rödermark hat

  • das Stadtrecht seit 23.August 1980
  • den Gemeindeschlüssel 06438012
  • den Regionalschlüssel 064380012012
  • ist vom Gemeindetyp Stadt
  • die Verwaltung - Magistrat der Stadt Rödermark, Dieburger Str. 13-17, 63322 Rödermark -
  • die Website www.roedermark.de
  • den Bürgermeister Roland Kern
  • die Grundsteuer A 200 %
  • die Grundsteuer B 330 %
  • den Gewerbesteuerhebesatz 350 %
  • Gewerbeflächenreserven ca. 23 ha
  • die Vorwahl 06074
  • die PLZ 63322
  • die frühere PLZ 6074
  • Kfz-Kennzeichen beginnend mit OF- für den Landkreis Offenbach

[Bearbeiten] Geographie

Rödermark liegt südlich von Frankfurt/Main am nördlichsten Ausläufer des Odenwaldes im Landkreis Offenbach und ist von Grünzügen umgeben, die sich hauptsächlich im Gebiet der Rodau befinden. Die Rodau quert das Stadtgebiet von West nach Ost. Die nördlichen Siedlungsgebiete Bulau, Messenhausen und Waldacker haben vorwiegend Wohnfunktionen, während die Hauptorte Ober-Roden und Urberach eine vollständige Infrastruktur bieten.

Rödermark gehört zu

  • Deutschland
  • dem Bundesland Hessen
  • dem Regierungsbezirk Darmstadt
  • dem Landkreis Offenbach

Rödermark liegt

  • 20 km südlich von Frankfurt
  • 19 km südlich von Offenbach
  • 18 km nordöstlich von Darmstadt
  • 25 km westlich von Aschaffenburg
  • 8° 50' östliche Länge
  • 50° nördliche Breite
  • (GPS 49.977016, 8.828543)
  • 142 m hoch über NN (Bahnhof Ober Roden)
  • 160 m hoch über NN (katholische Kirche Urberach)

Rödermark hat

  • eine Gemarkungsfläche von 29,99 km²
  • eine Bevölkerungsdichte von 868 Einwohner je km²

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Rödermark grenzt im Norden an die Stadt Dietzenbach, im Osten an die Stadt Rodgau, im Süden an die Gemeinden Eppertshausen und Messel (beide Landkreis Darmstadt-Dieburg), sowie im Westen an die Stadt Dreieich.

[Bearbeiten] Einwohner

Rödermark hatte jeweils zum 31. Dezember

  • 1998: 25.787
  • 1999: 25.814
  • 2000: 26.049
  • 2001: 26.126
  • 2002: 26.285
  • 2003: 26.289
  • 2004: 28.189
  • 2005: 28.107
  • 2006: 26.161
  • 2007: 27.889
  • 2008: 27.858
  • 2009: 26.114

Einwohner, davon ~ 12.676 in Ober-Roden, ~ 11.528 in Urberach, ~ 2864 in Waldacker und ~ 790 in Messenhausen.

Davon sind ~ 14.190 Frauen (50,97 Prozent) und ~ 13.668 Männer (49,06 Prozent) und ~ 2982 Ausländer (10,7 Prozent).

[Bearbeiten] Verkehr

Verkehrsanbindung

  • bis zur B45 (4-spurige Kfz-Strasse) 1km
  • bis zur Autobahn A3 ca. 10 km
  • bis zum Frankfurter Flughafen ca. 20 km

Rödermark liegt im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes und ist aufgrund der günstigen Lage des Bahnhofes Ober-Roden Endstation der S-Bahn-Linie S1 und Station der RMV-Linie 61("Dreieichbahn").

[Bearbeiten] Arbeitsmarkt

Rödermark hat

  • sozialversicherungspflichtig Beschäftigte 7.554 (30.06.1994)
  • Dienstleistungsbeschäftigte 50,9 % (1987)
  • Kaufkraft (infas, 1993) 126,3 (Index BRD = 100)
  • Sozialversicherungspflichtige nach Wohnort ca. 9277
  • Sozialversicherungspflichtige nach Arbeitsort ca. 5511
  • Einpendler ca. 3743
  • Auspendler ca. 7509
  • Geringfügig Beschäftigte (400 EUR Basis) nach Wohnort ca. 2365
  • nur GeB (Wohnort) ca. 1540
  • GeB als Nebenjob (Wohnort) ca. 825
  • nach Arbeitsort ca. 2143
  • nur GeB (Arbeitsort) ca. 1429
  • GeB als Nebenjob (Arbeitsort) ca. 714
  • Arbeitslose ca. ca. 5.29%
  • Gesamt ca. 685
  • davon ALG I ca. 347
  • davon HARTZ 4 (ALG II) ca. 338
  • Frauenquote ca. 50.95%
  • Männerquote ca. 49.05%
  • Ausländerquote ca. 25.55%


[Bearbeiten] Geschichte

Rödermark wurde am 1. Januar 1977 aus den bis zu diesem Zeitpunkt selbständigen Gemeinden Ober-Roden und Urberach gegründet. Am 23. August 1980 bekam Rödermark offiziell die Stadtrechte verliehen. Der Name geht auf eine spätmittelalterliche Waldmarkgenossenschaft (marca raodora) Rödermark zurück.

[Bearbeiten] Geschichte von Ober-Roden

Hauptartikel: Ober-Roden

[Bearbeiten] Geschichte von Urberach

Hauptartikel: Urberach

[Bearbeiten] Geschichte von Messenhausen

Hauptartikel: Messenhausen

[Bearbeiten] Geschichte von Waldacker

Hauptartikel: Waldacker

[Bearbeiten] Geschichte von Bulau

Hauptartikel: Bulau

[Bearbeiten] Kirchen

Rödermark ist traditionell katholisch geprägt. Die Zuwanderung hat jedoch viele evangelische Christen in die Stadt gebracht. Heute gibt es fünf christliche Kirchengemeinden:

  • Katholische Kirchengemeinde St. Nazarius Ober-Roden
  • Evangelische Kirchengemeinde Ober-Roden
  • Katholische Kirchengemeinde St. Gallus Urberach
  • Evangelische Petrusgemeinde Urberach
  • Freie Evangelische Gemeinde Rödermark

Das älteste Gotteshaus in Rödermark ist die Dreifaltigkeitskapelle am Ortseingang von Messenhausen (Baujahr 1820).

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtverordnetenversammlung

Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 47,1 21 52,9 24
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 17,1 8 25,8 12
FDP Freie Demokratische Partei 7,8 3 5,2 2
AL/Grüne Andere Liste Rödermark/Grüne 28,1 13 16,1 7
Gesamt 100 45 100 45
Wahlbeteiligung in % 47,7 57,3

[Bearbeiten] Partnerorte

Hauptartikel: Partnerorte

[Bearbeiten] Parteien

In Rödermark sind die CDU, die SPD, die FDP sowie die Alternative Liste/Die Grünen Rödermark vertreten.

Traditionell ist Rödermark konservativ geprägt; die CDU erhält bei Wahlen seit Jahren die meisten Stimmen, häufig mehr als 50 Prozent. Bei der Bürgermeisterwahl 2005 konnte der von SPD und AL/Grüne unterstützte Roland Kern (AL/Grüne) jedoch gegen den CDU-Kandidaten Alexander Sturm in der Stichwahl knapp gewinnen. Schon bei der Kommunalwahl 2006 jedoch wurde die CDU mit 47,1 Prozent der Stimmen und 21 der 45 Sitze wieder deutlich stärkste Kraft und konnte mit der FDP eine Koalition eingehen.

Die Bürgermeister seit 1977 lauten

[Bearbeiten] Wirtschaft

Die Wirtschaft der Stadt Rödermark ist mittelständisch geprägt. Neben dem zahlreich vorhandenen Einzelhandel und Handwerk sind folgende größere Firmen in Rödermark ansässig:

[Bearbeiten] Besonderheiten

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

[Bearbeiten] Persönlichkeiten, die in Rödermark gewirkt haben

  • Kristina Bach, Schlagersängerin, lebte in den 90ern in Rödermark-Urberach
  • Bernd Spier, Schlagersänger, wohnt in Waldacker und betreibt seit einigen Jahren ein Immobilienunternehmen im Industriegebiet in Ober-Roden

[Bearbeiten] Quellen

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[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Karte

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